SkiD

Kunst, die sich Zeit nimmt — zwischen Liebe und Schutthaufen.
Ich habe aus Spaß angefangen, Musik zu machen. Aus dem einfachen Gedanken heraus, dass es wohl cool wäre, einmal einen eigenen Song zu haben, wurde jedoch schnell etwas Größeres. Denn eigentlich ging es mir nie nur um Musik – ich wollte schon seit meiner Kindheit etwas erschaffen, kreieren, etwas hinterlassen, statt einfach nur stillzustehen.
Dieser Drang begleitet mich bis heute. Seit ich vierzehn bin, widme ich mich dieser Kunst mit jeder Zelle meines Körpers. Musik löst in mir etwas aus, das keine Droge auch nur annähernd erreichen kann.
Alles, was ich über dieses Handwerk gelernt habe, habe ich mir selbst beigebracht – ich habe nie eine Klavierstunde genommen und nie einen klassischen Unterricht durchlaufen. Schon seit meiner Kindheit trage ich diesen Trotz in mir, mir von niemandem etwas vorschreiben zu lassen. Und vielleicht ist es genau diese unbeirrbare Eigenschaft, die mich mein ganzes Leben begleitet und mich bis hierher geführt hat. Ein Charakterzug, der in der Schule nicht immer einfach war, mich aber nie davon abgehalten hat, jeden Tag zu erfinden, zu basteln und auszuprobieren. Vielleicht ist genau das die Grundlage für diese Art von Leben.
Und so darf ich heute glücklich sagen –
Ich bin ein Künstler.